Vom Rhein bis zur Ostsee klagen Berufsfeuerwehren über dasselbe Problem: zu wenige qualifizierte Bewerber für zu viele offene Stellen. Der demografische Wandel, der Wettbewerb mit der Privatwirtschaft und steigende Anforderungen machen die Stellenbesetzung zunehmend schwierig.
Zahlen und Fakten
Laut Schätzungen des Deutschen Feuerwehrverbands werden bis 2030 bundesweit mehrere Tausend neue Feuerwehrkräfte benötigt, allein um altersbedingten Abgang auszugleichen. Städte wie Berlin, Köln und München haben mehrfach jährliche Einstellungsrunden ausgeschrieben.
Was Städte dagegen tun
- Vereinfachte Bewerbungsverfahren und Online-Tests
- Erhöhte Ausbildungsvergütung und Übernahmegarantien
- Gezielte Ansprache von Quereinsteigern (z.B. Handwerker, Rettungsassistenten)
- Imagekampagnen und Social-Media-Recruiting
Was das für Bewerber bedeutet
Die gute Nachricht: Wer die Anforderungen erfüllt, hat aktuell sehr gute Chancen auf eine Einstellung. Viele BF schreiben laufend aus und sind bereit, auch auf Wunschstandorte einzugehen.
Hinweis: Alles zu Voraussetzungen und Bewerbung: Feuerwehrmann werden 2026