Wärmebildkamera für jeden Trupp: Neue Ausstattungsstandards ab 2026

Wärmebildkameras (WBK) sind aus dem modernen Innenangriff nicht mehr wegzudenken. Während früher oft nur eine Kamera pro Fahrzeug mitgeführt wurde, gehen immer mehr Berufsfeuerwehren dazu über, jeder Atemschutzgruppe eine eigene WBK mitzugeben.

Was Wärmebildkameras im Einsatz bringen

  • Schnellere Opfersuche in verrauchten Räumen
  • Erkennung von Glutnestern hinter Wänden und in Hohlräumen
  • Orientierung für Atemschutzträger bei Null-Sicht
  • Sicherheitsüberwachung des angreifenden Trupps von außen

Aktuelle Geräte im Einsatz

Führende Hersteller wie FLIR, Dräger und MSA bieten kompakte Handgeräte für 3.000–8.000 Euro an. Einige Modelle sind direkt am Helm oder Atemschutzgerät befestigbar. Mit KI-gestützter Bildverarbeitung können neue Modelle Personen auch in dichten Rauchschwaden automatisch markieren.

Finanzierung

Mehrere Bundesländer haben Förderprogramme aufgelegt, die bis zu 50 % der Beschaffungskosten übernehmen. Bayern und NRW sind hier Vorreiter — andere Länder folgen schrittweise.

Hinweis: Mehr zur Feuerwehrausrüstung: Feuerwehr Ausrüstung 2026: Komplette Liste

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