Bayern macht Ernst: Wer sich ab 2026 bei einer bayerischen Berufsfeuerwehr bewirbt, muss laut aktualisierten Einstellungsrichtlinien mindestens den Rettungssanitäter-Schein (RS) mitbringen. Einige Großstädte fordern bereits den Notfallsanitäter (NotSan).
Warum diese Verschärfung?
Die bayerischen Berufsfeuerwehren betreiben den Rettungsdienst in fast allen kreisfreien Städten mit. Der steigende Bedarf an qualifizierten Rettungskräften macht eine Mindestqualifikation bei der Einstellung notwendig.
Was das für Bewerber heißt
- RS-Ausbildung vor der Bewerbung beginnen (ca. 3 Monate, 520 Stunden)
- Kosten: ca. 1.500–2.500 € — investieren lohnt sich
- Wer den NotSan mitbringt, hat noch bessere Chancen und kann mehr Funktionen übernehmen
- Einige Städte (München, Nürnberg) bieten Nachqualifizierung zum NotSan während der Ausbildung an
Andere Bundesländer ziehen nach
Baden-Württemberg und Hessen haben ähnliche Regelungen in der Diskussion. Bewerber, die langfristig eine BF-Karriere planen, sollten den RS so früh wie möglich erwerben.
Hinweis: Alles zur RS-Ausbildung: Rettungssanitäter Feuerwehr: Ausbildung & Kosten