Klimawandel und Feuerwehr: Mehr Extremeinsätze, mehr Belastung

Heiße Sommer, Starkregen-Ereignisse und ausgedehnte Waldbrände prägen das Einsatzgeschehen der deutschen Feuerwehren zunehmend. Experten sind sich einig: Der Klimawandel ist längst in den Leitstellen angekommen.

Neue Einsatzszenarien

  • Waldbrand: In früheren Jahrzehnten eher selten, heute regelmäßig in Brandenburg, Sachsen, Bayern
  • Überflutung: Kellerrettungen, Pumpeneinsätze nach Starkregen
  • Hitzeschäden: Hitzebedingte Notfälle steigen, Feuerwehr unterstützt Rettungsdienst
  • Sturmschäden: Baumfällungen, Gebäudesicherungen häufen sich

Waldbrand als neue Kernkompetenz

Viele Berufsfeuerwehren bauen gezielt Waldbrand-Kompetenz auf. Wasserwerfer-Fahrzeuge, Löschrucksäcke und spezielle Schutzkleidung für die Vegetationsbrandbekämpfung werden angeschafft.

Belastungsanstieg für das Personal

Mehr Einsätze bedeuten mehr Stress, weniger Erholung und höheres PTBS-Risiko. Personalplaner müssen Einsatzbelastung und Erholungszeiten stärker im Blick haben als früher.

Hinweis: Zur Ausrüstung im Klimawandelkontext: Feuerwehr Ausrüstung 2026

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