Feuerwehr Ehrenamt: Lohnt es sich? Aufwand, Vorteile und Realität

Die freiwillige Feuerwehr ist das größte Ehrenamt Deutschlands – mit rund 1 Million aktiven Mitgliedern. Warum es sich lohnt, was es kostet und was du bekommst – hier ein ehrlicher Überblick.

Was ist das Ehrenamt in der Feuerwehr?

Feuerwehrleute in der freiwilligen Feuerwehr arbeiten ohne Bezahlung. Sie werden alarmiert, rücken aus, retten und löschen – und gehen danach wieder in ihren normalen Alltag. Das Ehrenamt ist freiwillig, aber bindend: Wer zusagt, zuverlässig dabei zu sein, sollte es auch einhalten.

Was bekommst du?

  • Ausbildung: Kostenlose Lehrgänge auf Kosten der Gemeinde – Erste Hilfe, Atemschutz, Führerscheinklasse C
  • Kameradschaft: Enge Gemeinschaft, die über die Feuerwehr hinausgeht
  • Sinn: Du rettest Leben und schützt Eigentum – mit messbarem Effekt
  • Anerkennung: Offizielle Ehrungen, Dienstjubiläen, gesellschaftliche Wertschätzung
  • Aufwandsentschädigung: Kleine steuerfreie Vergütung möglich (bis 840 €/Jahr steuerfrei)
  • Unfallversicherung: Vollständig durch die gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt

Was kostet dich das Ehrenamt?

  • Zeit: Realistisch 5–15 Stunden/Monat (Übungen + Einsätze)
  • Flexibilität: Einsätze kommen unplanbar – auch nachts, auch am Geburtstag
  • Psychische Belastung: Schwere Einsätze (Unfälle, Brände mit Opfern) können nachwirken
Tipp: Die meisten Wehren bieten Peer-Support und psychosoziale Nachsorge nach belastenden Einsätzen an. Du bist nicht allein.

Wer macht Feuerwehr-Ehrenamt?

Quer durch alle Berufe und Altersgruppen: Handwerker, Ingenieure, Lehrer, Studenten, Rentner. Was sie eint: der Wunsch, in der Gemeinschaft etwas Sinnvolles zu tun.

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