Feuerwehrsport: Fitness im Dienst, Sportzulagen & CTIF-Wettkampf erklärt

Körperliche Fitness ist für Feuerwehrbeamte keine Option, sondern Dienstpflicht. Wer dauerhaft nicht mehr einsatzfähig ist, riskiert Versetzung oder Dienstunfähigkeit. Gleichzeitig bietet der Feuerwehrsport Wettkampfmöglichkeiten bis auf internationalem Niveau.

Dienstsport: Pflicht oder Kür?

Regelung: Die meisten Berufsfeuerwehren stellen 2–5 Stunden Dienstsport pro Woche im Dienst zur Verfügung. Ob Sportzeiten als Dienst gelten, variiert je Bundesland und BF. Einige Städte vergüten Sportstunden, andere nicht.

Atemschutzüberwachung und Fitness-Tests

Einsatzkräfte mit Atemschutzfunktion müssen regelmäßig (i.d.R. jährlich oder zweijährlich) einen Fitness-Check nach G26 (arbeitsmedizinische Vorsorge) absolvieren. Wer nicht besteht, verliert die Atemschutztauglichkeit und damit wichtige Einsatzfunktionen.

Sportzulage

BundeslandRegelungBetrag (ca.)
BayernSportzulage für Schichtdienst50–80 €/Monat
NRWFunktionszulage enthält Sportkomponentevariiert
BerlinFeuerwehrzulage pauschal150 €/Monat
Andere BLmeist in Grundzulage enthalten

CTIF-Feuerwehrwettkampf

CTIF (Comité Technique International de Prévention et d’Extinction du Feu) veranstaltet internationale Feuerwehrolympiaden. Deutsche Teams nehmen regelmäßig teil. Disziplinen:

  • Löschangriff (Schnelligkeit, Präzision)
  • Hindernisbahn
  • Staffellauf
  • Steigerübung (Leiterangriff)

Trainingsempfehlung für den Dienstalltag

TrainingsbereichEmpfehlungWarum wichtig
Ausdauer3× 30–45 Min./Woche (Zone 2)Atemschutzfähigkeit
Kraft (Oberkörper)2× Ganzkörper-KraftTragen, Heben, Pumpen
Beweglichkeit10 Min. täglichVerletzungsprävention
HitzeadaptationSauna 1–2× wöchentlichHitzetolerant bei Einsätzen
Tipp: Als Feuerwehrbeamter hast du Anspruch auf Beihilfe — eine private Krankenversicherung (PKV) kann deine Absicherung optimal ergänzen. Mehr zur PKV für Feuerwehrbeamte →
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