Werkfeuerwehr Ausbildung: Ablauf & Dauer

Wer direkt in eine Werkfeuerwehr einsteigen will, braucht in der Regel eine abgeschlossene Feuerwehrausbildung als Basis. Zusätzlich gibt es betriebliche Einarbeitungsprogramme und branchenspezifische Qualifizierungen.

Grundlage: Feuerwehrausbildung

Die meisten Werkfeuerwehren setzen eine abgeschlossene Ausbildung im feuerwehrtechnischen Dienst voraus — entweder bei einer Berufsfeuerwehr oder über die staatlich anerkannte Werkfeuerwehrausbildung nach DIN 14011.

Werkfeuerwehr-Grundlehrgang

MerkmalDetails
Dauer6–12 Monate (je nach Unternehmen und Branche)
InhaltBrandbekämpfung, THL, Rettungsdienst, Betriebsgefahren
PraktikaRotationen in allen Fachbereichen der Werkfeuerwehr
VergütungVolles Gehalt während der Einarbeitung
AbschlussBetriebsinterne Prüfung + ggf. staatliche Anerkennung

Anerkannte Werkfeuerwehr-Ausbildung

In einigen Bundesländern können Werkfeuerwehren als staatlich anerkannte Ausbildungsstellen zugelassen werden. Die Ausbildung entspricht dann dem mittleren feuerwehrtechnischen Dienst. Vorteil: Absolventen können danach auch bei der öffentlichen Feuerwehr tätig werden.

Laufende Weiterbildung

  • Jährliche Pflichtübungen und Auffrischungstrainings
  • Spezialübungen je nach Betriebsrisiken
  • Führungslehrgänge bei Aufstieg zum Meister/Schichtführer
  • Betriebsmedizinische Untersuchungen (G26, betriebsspezifisch)
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