Die Ausbildung zur Berufsfeuerwehr ist anspruchsvoll und praxisorientiert. Je nach angestrebter Laufbahn unterscheiden sich Dauer, Inhalte und Ausbildungsort.
Ausbildung im mittleren Dienst
Der Einstieg in den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst erfolgt über eine 2-jährige Ausbildung (Laufbahnausbildung). Diese gliedert sich in zwei Phasen:
- 1. Jahr – Grundausbildung: Brandschutz, Technische Hilfeleistung, Rettungsdienst, Erste Hilfe, Atemschutz, Fahrzeugkunde, Körperliche Fitness
- 2. Jahr – Vertiefung & Einsatzpraktikum: Wachdienstpraktikum, Lehrrettungswache (falls Rettungsdienst), Spezialgebiete (Wasserrettung, Gefahrgut)
Nach bestandener Laufbahnprüfung wirst du zum Feuerwehrmann/-frau auf Probe ernannt. Nach der Probezeit folgt die Verbeamtung auf Lebenszeit.
Studium im gehobenen Dienst
Der gehobene feuerwehrtechnische Dienst wird über ein duales Studium an einer Feuerwehr-Hochschule oder Fachhochschule für öffentliche Verwaltung erworben. Das Studium dauert in der Regel 3 Jahre und endet mit dem Bachelor of Engineering (B.Eng.) oder einem vergleichbaren Abschluss.
| Bundesland | Ausbildungseinrichtung | Abschluss |
|---|---|---|
| Bayern | Staatliche Feuerwehrschule Würzburg | B.Eng. |
| NRW | Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung | B.Eng. |
| Baden-Württemberg | Hochschule Esslingen / HdBW | B.Eng. |
| Hessen | Hessische Hochschule für öffentliches Management | B.Eng. |
| Hamburg / Berlin | Hochschule für Öffentliche Verwaltung | B.Eng. |
Ausbildungsvergütung
Während der Ausbildung oder des Studiums erhältst du Ausbildungsgeld (mittlerer Dienst) oder Anwärterbezüge (gehobener/höherer Dienst). Diese liegen je nach Bundesland zwischen 1.100 und 1.600 € brutto pro Monat – plus eventuelle Sozialzulagen.
Kostenlose Erstinformation für Feuerwehrbeamte
PKV, Beihilfe oder DU-Versicherung – erhalte eine auf deine Situation zugeschnittene Erstinformation.