
Wer sich für eine Laufbahn bei der Berufsfeuerwehr interessiert, stellt sich früher oder später die Frage nach dem Verdienst. Das Gehalt bei der Berufsfeuerwehr richtet sich nach der jeweiligen Besoldungsgruppe und dem Bundesland. Als Beamter erhältst du kein Gehalt im klassischen Sinne, sondern Besoldung – steuer- und abgabenpflichtig, aber mit deutlich besserer Absicherung als in der Privatwirtschaft. Betroffen sind alle Feuerwehrbeamten vom Brandmeister-Anwärter im mittleren Dienst bis zur Leitung einer Berufsfeuerwehr im höheren Dienst.
Auf dieser Seite findest du einen Überblick über die Besoldungsgruppen von A 7 bis A 16, die wichtigsten Zulagen für den Einsatzdienst sowie die Grundlagen der Beamtenpension. Weil Feuerwehrbeamte in Deutschland überwiegend bei Kommunen und Ländern beschäftigt sind, unterscheiden sich die konkreten Beträge von Bundesland zu Bundesland. Die folgenden Werte dienen daher als Orientierung – wie du sie richtig einordnest, erklären wir Schritt für Schritt.
Kurz orientiert: Die Besoldungstabelle mit allen Amtsbezeichnungen von A7 bis A16 steht in der Feuerwehr-Gehaltstabelle; die Grundgehälter je Bundesland findest du weiter unten, den Gehaltsrechner für deinen Fall gibt es im Magazin.
Besoldungsgruppen Berufsfeuerwehr
Die Laufbahn bei der Berufsfeuerwehr ist in aufsteigende Besoldungsgruppen gegliedert. Der Einstieg im Einsatzdienst erfolgt in der Regel als Brandmeister/in in der Gruppe A 7, mit Erfahrung, Weiterbildung und Beförderungen steigt man bis in den gehobenen und höheren Dienst auf. Die folgende Tabelle zeigt die typische Zuordnung von Amtsbezeichnung und Besoldungsgruppe samt Grundgehalt.
| Dienstgrad | Besoldungsgruppe | gesetzlich (Anlage IV, Stand 03/2024), Stufe 3 | gezahlt seit 05/2026 (Abschlag), Stufe 3 |
|---|---|---|---|
| Brandmeister/in | A 7 | 3.165 € | 3.351 € |
| Oberbrandmeister/in | A 8 | 3.375 € | 3.573 € |
| Hauptbrandmeister/in | A 9 | 3.620 € | 3.832 € |
| Brandinspektor/in | A 9 | 3.620 € | 3.832 € |
| Brandoberinspektor/in | A 10 | 3.922 € | 4.153 € |
| Brandamtmann/-frau | A 11 | 4.489 € | 4.753 € |
| Brandamtsrat/-rätin | A 12 | 4.848 € | 5.133 € |
| Brandrat/-rätin | A 13 | 5.526 € | 5.851 € |
| Oberbrandrat/-rätin | A 14 | – | – |
| Branddirektor/in | A 15 | – | – |
| Leitender Branddirektor/in | A 16 | – | – |
Angaben sind Näherungswerte (Bundesbesoldung, Erfahrungsstufe 3). Gesetzlich verkündet ist die Anlage IV BBesG mit Stand 01.03.2024; seit Mai 2026 zahlt der Bund im Vorgriff auf das noch nicht beschlossene Anpassungsgesetz (BAlimentG) Abschläge von insgesamt +5,9 % unter Vorbehalt – diese Spalte zeigt, was tatsächlich ausgezahlt wird. Stand: September 2026. Für A 14–A 16 siehe Bundesbesoldungsordnung A. Landesbesoldung kann abweichen; Amtsbezeichnungen variieren je Bundesland.
So liest du die Tabelle richtig: Die Besoldungsgruppe (A 7, A 8, A 9 und so weiter) bestimmt das Grundniveau des Amtes. Innerhalb jeder Gruppe steigt das Gehalt zusätzlich mit der Erfahrungsstufe, die sich nach den Dienstjahren richtet – die hier angegebenen Beträge beziehen sich einheitlich auf Stufe 3. Ein Berufseinsteiger in einer niedrigeren Stufe verdient also zunächst etwas weniger, ein langjähriger Kollege in einer höheren Stufe entsprechend mehr. Da die Länder eigene Besoldungsgesetze haben, weichen die tatsächlichen Beträge je nach Dienstherr ab; einen genaueren Blick auf die regionalen Unterschiede findest du in unserer Übersicht zur Feuerwehr-Besoldung nach Bundesländern. Wie der Weg in diese Laufbahn überhaupt beginnt, erklären wir in der Ausbildung bei der Feuerwehr.
Heilfürsorge oder Beihilfe? Das ist nicht überall gleich
Ob dein Dienstherr im Einsatzdienst die Krankheitskosten über Heilfürsorge trägt oder du Beihilfe plus private Ergänzung brauchst, ist nicht überall gleich geregelt. Heilfürsorge gibt es zum Beispiel in Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und für die Berufsfeuerwehren in Mecklenburg-Vorpommern; in Bayern und Brandenburg gilt dagegen die Beihilfe. Die Heilfürsorge gilt nur, solange du Dienst- oder Anwärterbezüge erhältst. Ein lizenzierter Partner meldet sich mit einer kostenlosen Erstinformation für deine Situation.
Grundgehalt A7 (Brandmeister) nach Bundesland
| Bundesland | A7 / Stufe 3 | A7 / Stufe 5 | A7 / Stufe 8 |
|---|---|---|---|
| Bayern | 3.162 € | 3.338 € | 3.552 € |
| Hamburg | 3.224 € | 3.406 € | 3.644 € |
| Baden-Württemberg | kein Feuerwehramt in A7 – Einstieg als Oberbrandmeister in A8: 3.302 € (Stufe 1) | ||
| Hessen | 3.157 € | 3.404 € | 3.709 € |
| Nordrhein-Westfalen | 3.216 € | 3.404 € | 3.659 € |
| Rheinland-Pfalz | 3.266 € | 3.454 € | 3.709 € |
| Niedersachsen | 3.114 € | 3.288 € | 3.524 € |
| Sachsen | 3.123 € | 3.322 € | 3.591 € |
| Brandenburg | 2.984 € | 3.170 € | 3.422 € |
| Thüringen | 2.987 € | 3.178 € | 3.438 € |
Quelle: amtliche Landesbesoldungstabellen, Stand September 2026 (BW, NRW, Niedersachsen, Sachsen: 01.04.2026; Hessen: 01.07.2026; Rheinland-Pfalz: 01.04.2026 (Landesgesetz vom 22.09.2026, GVBl. Nr. 29 vom 24.09.2026); Hamburg, Thüringen: 01.02.2025; Brandenburg: 07/2024; Bayern: 01.02.2025, gültig bis 30.09.2026, ab 01.10.2026 Vorgriff +2,82 %). Angaben ohne Gewähr, gerundet. Thüringen: Die Landestabelle beginnt bei A7 mit Stufe 3 (Eingangsstufe); die Werte stehen in den amtlichen Stufen 3, 5 und 8.
So liest du die Tabelle: Die drei Spalten stehen für unterschiedlich erfahrene Beschäftigte. Stufe 3 entspricht ungefähr dem Berufseinstieg nach der Ausbildung, Stufe 5 einigen Jahren im Dienst und Stufe 8 einer bereits längeren Laufbahn im mittleren Dienst. Innerhalb einer Zeile siehst du also, wie das Grundgehalt allein durch Dienstjahre wächst; von oben nach unten erkennst du das regionale Gefälle. Zwischen dem günstigsten und dem großzügigsten Land liegen in Stufe 3 mehrere Hundert Euro pro Monat – ein Unterschied, der sich über eine gesamte Berufslaufbahn zu einer erheblichen Summe addiert. Wichtig: Es handelt sich um das reine Grundgehalt. Zulagen sind hier noch nicht enthalten, können das Bruttogehalt aber deutlich anheben.
Rechenbeispiel: Wie stark Land und Stufe wirken
Eine Brandmeisterin in Bayern erhält in Stufe 3 laut Tabelle 3.162 € und in Stufe 8 3.552 € – allein durch das Aufsteigen in den Erfahrungsstufen wächst das Grundgehalt also um rund 390 € pro Monat. Vergleicht man denselben Einstieg (Stufe 3) zwischen den Ländern, liegt Nordrhein-Westfalen mit 3.216 € etwa 53 € pro Monat über Bayern – über zwölf Monate rund 640 € mehr, und das noch vor Zulagen. In Baden-Württemberg beginnt die Feuerwehrlaufbahn erst in A8 (Stufe 1: 3.302 €).
Näherungswerte auf Basis der oben genannten Tabelle, gerundet und ohne Gewähr. Zulagen, Steuern und Krankenversicherungsbeiträge sind nicht berücksichtigt.
Zulagen und Sondervergütungen
Neben dem Grundgehalt erhalten Feuerwehrbeamte verschiedene Zulagen, die das Nettogehalt spürbar erhöhen:
- Feuerwehrzulage: je nach Land nach zwei Dienstjahren rund 130 bis 200 € monatlich (z. B. Nordrhein-Westfalen 130,56–132,16 €, Bayern 186,27 €, Bund 190 €, Brandenburg 200 €), nach einem Dienstjahr meist etwa die Hälfte
- Schicht- und Wechselschichtzulage: neben der Feuerwehrzulage meist nur zur Hälfte – in den meisten Ländern 51,13 € für ständigen Wechselschichtdienst, in Mecklenburg-Vorpommern 154,20 €; Bayern, Berlin, Sachsen, das Saarland, Thüringen, Schleswig-Holstein und der Bund zahlen der Feuerwehr stattdessen Stundenzulagen (Übersicht im Ratgeber Wechselschichtzulage)
- Rettungsdienstzulage: Für Feuerwehrbeamte, die gleichzeitig im Rettungsdienst eingesetzt sind
- Erschwerniszulagen: Für besonders gefährliche Einsätze (Gefahrgut, Tauchen, Höhenrettung)
- Familienzuschlag: für das erste und zweite Kind je ca. 145–170 € monatlich (Bund: 146,38 €), ab dem dritten Kind deutlich mehr (Bund: 456,06 €); Höhe je Bundesland unterschiedlich
Diese Zulagen sind ein wesentlicher Grund dafür, dass die tatsächliche monatliche Besoldung im Einsatzdienst oft deutlich über dem reinen Grundgehalt liegt. Welche Zulagen in welcher Höhe gezahlt werden, hängt vom Schichtmodell, vom konkreten Aufgabenbereich und vom jeweiligen Dienstherrn ab – wer regelmäßig Wechselschicht leistet und im Rettungsdienst eingesetzt ist, kommt in der Summe spürbar höher heraus als jemand im reinen Tagesdienst. Einen wichtigen finanziellen Vorteil bringt außerdem die Krankenabsicherung: In einigen Bundesländern erhalten Feuerwehrbeamte im Einsatzdienst freie Heilfürsorge, in anderen – etwa Bayern oder Nordrhein-Westfalen – Beihilfe in Kombination mit einer privaten Krankenversicherung. Welches Modell greift, richtet sich nach dem Landesrecht.
Beispiel (Näherungswert): Ein Hauptbrandmeister in der Besoldungsgruppe A 9, Erfahrungsstufe 3, kommt nach der Bundesbesoldungstabelle auf ein Grundgehalt von rund 3.832 € brutto im Monat (Abschlagszahlung seit Mai 2026 unter Vorbehalt). Kommen die Feuerwehrzulage des Bundes (190 € nach zwei Dienstjahren, Anlage IX BBesG) und – bei einem Kind – der Familienzuschlag von 146,38 € (Bund) hinzu, liegt die monatliche Bruttobesoldung bei ungefähr 4.168 €. Es handelt sich um einen gerundeten Näherungswert; die tatsächliche Höhe hängt von Bundesland, Erfahrungsstufe, Schichtmodell und familiärer Situation ab.
Pension statt Rente
Als Beamter zahlst du keine Rentenbeiträge. Stattdessen erhältst du nach mindestens 5 Dienstjahren Anspruch auf eine staatliche Pension. Bei 40 Dienstjahren liegt die Pension bei maximal 71,75 % der letzten Besoldung – lebenslang und sicher. Feuerwehrbeamte können in vielen Ländern zudem mit 60 Jahren in Pension gehen (anstatt 67).
Weil sich die Pension an der zuletzt erreichten Besoldungsgruppe orientiert, wirken sich Beförderungen im Laufe der Dienstzeit nicht nur auf das aktive Gehalt, sondern auch auf die spätere Versorgung aus. Die frühere Altersgrenze trägt der hohen körperlichen Belastung des Einsatzdienstes Rechnung. Wie sich der Ruhegehaltssatz berechnet und was bei einem vorzeitigen Ausscheiden gilt, erläutern wir ausführlich auf der Seite zur Feuerwehr-Pension.
Dienstunfähig vor der Wartezeit: Entlassung statt Pension
Im Beamtenverhältnis auf Widerruf wirst du bei dauernder Dienstunfähigkeit entlassen. Im Beamtenverhältnis auf Probe kommst du nur in den Ruhestand, wenn die Dienstunfähigkeit auf den Dienst zurückgeht – oder, bei anderer Ursache, wenn du die versorgungsrechtliche Wartezeit erfüllt hast und dein Dienstherr sich dafür entscheidet. Sonst folgt die Entlassung; statt einer Pension gibt es dann in der Regel nur die Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung. Ein lizenzierter Partner meldet sich mit einer kostenlosen Erstinformation zur Absicherung bei Dienstunfähigkeit.
Feuerwehrmann, Feuerwehrfrau — und die richtige Amtsbezeichnung
Umgangssprachlich heißt der Beruf Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau. Im Besoldungsrecht taucht dieses Wort allerdings nicht auf: Dort zählt die Amtsbezeichnung der Laufbahn des feuerwehrtechnischen Dienstes. Wer das weiß, findet sich in Stellenausschreibungen und Besoldungstabellen deutlich schneller zurecht — gesucht wird nach „Feuerwehrmann Gehalt“, ausgeschrieben wird die Stelle als Brandmeisteranwärterin oder Brandmeisteranwärter.
| Laufbahn | Amtsbezeichnungen in aufsteigender Folge |
|---|---|
| mittlerer Dienst | Brandmeister · Oberbrandmeister · Hauptbrandmeister |
| gehobener Dienst | Brandinspektor · Brandoberinspektor · Brandamtmann · Brandamtsrat |
| höherer Dienst | Brandrat · Brandoberrat · Branddirektor · Leitender Branddirektor |
Im höheren feuerwehrtechnischen Dienst folgt auf den Brandrat der Brandoberrat — in einigen Ländern auch Oberbrandrat genannt —, darüber stehen Branddirektor und Leitender Branddirektor als Spitzenamt, typischerweise die Leitung einer Berufsfeuerwehr. Weil die Zuordnung zu den Besoldungsgruppen Landesrecht ist, unterscheiden sich Bezeichnungen und Eingruppierung zwischen den Ländern; verbindlich sind allein die Besoldungstabellen des jeweiligen Landes. Die konkreten Beträge je Besoldungsgruppe haben wir in der Feuerwehr-Gehaltstabelle zusammengestellt.
Nicht verwechseln sollte man die Laufbahn mit den Aufgaben im Katastrophenschutz. Berufsfeuerwehren wirken dort mit, tragen ihn aber nicht allein: Der Katastrophenschutz ist Aufgabe der Länder und stützt sich zusätzlich auf Freiwillige Feuerwehren, Hilfsorganisationen und das THW. Für die Besoldung ist er ohne Belang — wohl aber für den Berufsalltag, weil Übungen und Einsätze in diesem Bereich zu den Aufgaben hauptamtlicher Fachkräfte gehören.
Heilfürsorge oder Beihilfe – ein oft übersehener Gehaltsfaktor
Zum Nettoeinkommen gehört auch die Frage, wie deine Krankheitskosten abgesichert sind – und hier gibt es zwei sehr unterschiedliche Modelle. In einigen Ländern erhalten Feuerwehrbeamtinnen und -beamte im Einsatzdienst freie Heilfürsorge, das heißt, der Dienstherr übernimmt die Behandlungskosten weitgehend. In anderen Ländern gilt stattdessen die Beihilfe: Der Dienstherr übernimmt einen Teil der Kosten, den Rest deckst du über eine private Restkostenversicherung ab. Welches Modell greift, ist Ländersache und teils sogar von der Kommune abhängig. So ist die Beihilfe unter anderem in Bayern, Berlin und Brandenburg der Regelfall, während Länder wie Bremen, Hamburg oder Niedersachsen für den Einsatzdienst Heilfürsorge vorsehen. Weil das den tatsächlich verfügbaren Betrag beeinflusst, solltest du diesen Punkt bei der Wahl deines Dienstorts von Anfang an mitdenken.
Karrierepfad und Gehaltssprünge
Das Gehalt bleibt über die Jahre nicht stehen. Neben dem automatischen Aufstieg in den Erfahrungsstufen sorgen Beförderungen für die größeren Sprünge. Der klassische Weg im mittleren Dienst führt vom Brandmeister bis zum Hauptbrandmeister, mit einem Laufbahnaufstieg oder Studium öffnet sich der gehobene Dienst. Jeder Schritt in die nächste Besoldungsgruppe bedeutet ein höheres Grundgehalt.
- A7 – Brandmeister: Einstieg nach B1-Lehrgang
- A8 – Oberbrandmeister: nach ca. 4–6 Dienstjahren
- A9 – Hauptbrandmeister: Endamt des mittleren Dienstes, nach 3–5 weiteren Jahren
- A10–A12 – Brandoberinspektor bis Brandamtsrat: gehobener Dienst, nach Laufbahnaufstieg oder Bachelor mit Vorbereitungsdienst (in einzelnen Ländern Einstieg als Brandinspektor in A9, in Baden-Württemberg als Brandamtmann in A11)
Häufige Fragen zum Feuerwehr-Gehalt
Wie viel verdient man bei der Berufsfeuerwehr?
Der Einstieg im mittleren Dienst beginnt beim Bund in der Besoldungsgruppe A 7 mit einem Grundgehalt von rund 3.351 € (Stufe 3, Abschlagszahlung seit Mai 2026). Mit steigender Besoldungsgruppe und Erfahrungsstufe wächst die Besoldung – ein Brandrat in A 13 erreicht in derselben Stufe etwa 5.851 €. Hinzu kommen die Zulagen für den Einsatzdienst.
Wie hoch ist die Feuerwehrzulage?
Die Feuerwehrzulage beträgt je nach Land nach zwei Dienstjahren rund 130 bis 200 € im Monat – von 130,56 € in Nordrhein-Westfalen (ab A9) bis 200 € in Brandenburg; nach einem Dienstjahr gibt es meist etwa die Hälfte. Die genaue Höhe regelt das Besoldungsgesetz des jeweiligen Dienstherrn.
Wann können Feuerwehrbeamte in Pension gehen?
In vielen Ländern können Feuerwehrbeamte im Einsatzdienst bereits mit 60 Jahren in den Ruhestand treten – also früher als die reguläre Altersgrenze von 67 Jahren. Grund ist die besondere körperliche Belastung des Einsatzdienstes.
Wie hoch ist die Pension bei der Feuerwehr?
Nach mindestens fünf Dienstjahren besteht Anspruch auf Pension. Bei rund 40 Dienstjahren erreicht sie maximal 71,75 % der letzten Besoldung und wird lebenslang gezahlt.
Erhalten Feuerwehrbeamte Heilfürsorge oder Beihilfe?
Das hängt vom Bundesland ab. In einigen Ländern erhalten Feuerwehrbeamte im Einsatzdienst freie Heilfürsorge, in anderen Beihilfe in Kombination mit einer privaten Krankenversicherung. Welches Modell gilt, regelt das jeweilige Landesrecht.
Wovon hängt die Höhe des Feuerwehr-Gehalts ab?
Entscheidend sind die Besoldungsgruppe (A 7 bis A 16), die Erfahrungsstufe, das Bundesland sowie Zulagen für Schichtdienst, Einsatz und Familie.
Verdient man bei der Feuerwehr mehr als bei der Polizei?
Beide Berufsgruppen starten in der Regel in A7 und haben ähnliche Besoldungstabellen. Bei der Feuerwehr kommt die spezifische Feuerwehrzulage hinzu, die Polizei hat ihrerseits Polizeizulagen. Unterm Strich sind die Gehälter sehr ähnlich; entscheidend sind eher Bundesland und Zulagenstruktur als die Berufsgruppe selbst.
Zahlen Feuerwehrbeamte in die Rentenversicherung ein?
Nein. Als Beamtinnen und Beamte zahlen Feuerwehrkräfte weder in die gesetzliche Renten- noch in die Arbeitslosenversicherung ein. Stattdessen erwerben sie einen Anspruch auf Pension. Das ist einer der Gründe, warum das Nettoeinkommen im Verhältnis zum Bruttogehalt oft höher ausfällt als bei Angestellten; Lohnsteuer und Krankenversicherungsbeitrag sind allerdings selbst zu tragen.
Steigt das Gehalt automatisch mit den Dienstjahren?
Ja. Innerhalb einer Besoldungsgruppe steigst du nach festgelegten Zeiträumen automatisch in die nächsthöhere Erfahrungsstufe auf, ohne dass es dafür einer Beförderung bedarf. Der genaue Rhythmus der Stufenaufstiege steht im jeweiligen Landesbesoldungsgesetz. Größere Gehaltssprünge ergeben sich zusätzlich durch Beförderungen in eine höhere Besoldungsgruppe.
Quellen & Rechtsgrundlagen
- Baden-Württemberg: LBesGBW – Anlage 1 (Oberbrandmeister A 8 als Eingangsamt)
- Baden-Württemberg: LBV-Besoldungstabelle ab 01.04.2026
- Bundesbesoldungsgesetz (BBesG)
- Beamtenversorgungsgesetz (BeamtVG)
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