
Feuerwehr Pensionsrechner: Ruhegehalt berechnen
Wie viel Pension bekomme ich als Feuerwehrbeamter? Diese Frage stellt sich im feuerwehrtechnischen Einsatzdienst oft früher, als viele denken – denn wegen der besonderen Altersgrenze beginnt der Ruhestand hier häufig schon mit rund 60 bis 62 Jahren. Der Rechner auf dieser Seite schätzt dein monatliches Ruhegehalt aus nur zwei Angaben: deinem letzten ruhegehaltfähigen Grundgehalt und deinen ruhegehaltfähigen Dienstjahren. Er richtet sich an aktive Berufsfeuerwehrleute, an Anwärterinnen und Anwärter, die früh planen wollen, und an alle, die ihre spätere Versorgungslücke einschätzen möchten. Im Folgenden erfährst du, wie der Ruhegehaltssatz zustande kommt, wie du die Ergebnisfelder richtig liest, warum die Werte je nach Bund und Bundesland unterschiedlich ausfallen und was der Schätzwert bewusst nicht abbildet. Eine ausführliche Einordnung der Grundlagen findest du im Ratgeber zur Feuerwehr Pension.
Wie hoch ist die Pension als Feuerwehrbeamter? Dieser Rechner schätzt dein Ruhegehalt auf Basis deiner Dienstjahre und deines letzten Grundgehalts. Pro ruhegehaltfähigem Dienstjahr steigt der Ruhegehaltssatz um 1,79375 % — maximal bis 71,75 %.
| Ruhegehaltssatz | – |
| Monatliche Pension (Ruhegehalt) | – |
| Versorgungslücke ggü. letztem Gehalt | – |
So funktioniert der Feuerwehr-Pensionsrechner
So liest du das Ergebnis: Der Rechner multipliziert dein letztes Grundgehalt mit dem Ruhegehaltssatz. Dieser Satz steigt für jedes ruhegehaltfähige Dienstjahr um 1,79375 Prozent und ist bei 71,75 Prozent gedeckelt – mehr als knapp drei Viertel deiner letzten Bezüge sind über das Ruhegehalt also nicht erreichbar. Das Feld „Ruhegehaltssatz“ zeigt diesen Prozentwert an, „Monatliche Pension“ das daraus errechnete Ruhegehalt und „Versorgungslücke“ die Differenz zu deinem bisherigen Grundgehalt. Diese Lücke ist der Betrag, den du im Ruhestand aus eigener Vorsorge oder anderen Einkünften ausgleichen müsstest.
Warum die Beträge schwanken: Das entscheidende Eingabefeld ist dein letztes Grundgehalt – und genau das hängt von deiner Besoldungsgruppe, deiner Erfahrungsstufe und deinem Dienstherrn ab. Der Bund und die 16 Länder führen eigene Besoldungstabellen mit teils deutlich unterschiedlichen Beträgen und eigenen Stufensystemen. Ein und dieselbe Besoldungsgruppe kann in einem Bundesland mehrere Hundert Euro über oder unter dem Wert eines anderen Landes liegen. Für eine realistische Schätzung solltest du daher dein tatsächliches aktuelles Grundgehalt aus der für dich gültigen Tabelle eintragen – die passenden Werte findest du im Überblick zum Feuerwehr Gehalt.
In der Praxis erreichen nicht alle den Höchstsatz. Wer über die besondere Altersgrenze vorzeitig aus dem aktiven Einsatzdienst ausscheidet oder wegen Dienstunfähigkeit früher in den Ruhestand tritt, sammelt weniger ruhegehaltfähige Dienstjahre – und damit sinkt der Ruhegehaltssatz. Umgekehrt sorgt eine lange, ununterbrochene Dienstzeit für einen hohen Satz. Der Rechner bildet Versorgungsabschläge bei vorzeitigem Ruhestand und die amtsabhängige Mindestversorgung bewusst nicht ab; er liefert eine erste Orientierung, keine verbindliche Berechnung. Weitere Ratgeber rund um Beruf, Besoldung und Versorgung findest du im Magazin.
Beispiel: Ruhegehalt eines Feuerwehrbeamten (Näherungswert)
Beispiel (Näherungswert): Nehmen wir eine Feuerwehrbeamtin der Besoldungsgruppe A 9 in der Endstufe mit einem letzten ruhegehaltfähigen Grundgehalt von 4.411,80 Euro brutto im Monat (Bundesbesoldung). Nach rund 40 ruhegehaltfähigen Dienstjahren erreicht sie den Höchstsatz von 71,75 Prozent. Das monatliche Ruhegehalt beträgt dann etwa 4.411,80 € × 71,75 % ≈ 3.165 Euro brutto. Die rechnerische Versorgungslücke zum letzten Grundgehalt liegt bei rund 1.246 Euro im Monat. Alle Angaben sind gerundete Näherungswerte ohne Abschläge, Zulagen oder steuerliche Effekte – dein persönliches Ergebnis kann davon abweichen.
Häufige Fragen zum Feuerwehr-Pensionsrechner
Wie wird das Ruhegehalt eines Feuerwehrbeamten berechnet?
Das Ruhegehalt ergibt sich aus den ruhegehaltfähigen Dienstbezügen multipliziert mit dem Ruhegehaltssatz. Der Satz steigt je ruhegehaltfähigem Dienstjahr um 1,79375 Prozent und ist auf höchstens 71,75 Prozent begrenzt.
Wie hoch ist der maximale Ruhegehaltssatz?
Der höchste erreichbare Ruhegehaltssatz beträgt 71,75 Prozent der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge. Dieser Wert wird nach rund 40 ruhegehaltfähigen Dienstjahren erreicht.
Warum können Feuerwehrleute früher in Pension gehen?
Für den belastenden Einsatzdienst gilt eine besondere Altersgrenze. Der Ruhestand beginnt dadurch häufig schon mit etwa 60 bis 62 Jahren – früher als in vielen anderen Laufbahnen.
Was ist die Versorgungslücke?
Die Versorgungslücke ist die Differenz zwischen dem letzten Grundgehalt und dem späteren Ruhegehalt. Sie zeigt, welcher Betrag im Ruhestand fehlt und aus eigener Vorsorge oder anderen Einkünften ausgeglichen werden müsste.
Ist das Ergebnis des Rechners verbindlich?
Nein. Der Rechner liefert einen Schätzwert ohne Versorgungsabschläge bei vorzeitigem Ruhestand und ohne Mindestversorgungsregeln. Eine verbindliche Auskunft gibt ausschließlich die zuständige Versorgungsstelle.
Wovon hängt die Höhe meiner Pension ab?
Entscheidend sind dein letztes ruhegehaltfähiges Grundgehalt – also Besoldungsgruppe, Erfahrungsstufe und Dienstherr – sowie die Zahl deiner ruhegehaltfähigen Dienstjahre. Je höher beide Werte, desto höher fällt das Ruhegehalt aus.