Pension Feuerwehrbeamte 2026: Ruhegehalt & Berechnung

Die Pension ist einer der größten Vorteile des Beamtenstatus. Anders als gesetzlich Rentenversicherte zahlen Feuerwehrbeamte keine Rentenversicherungsbeiträge – der Staat sichert ihre Altersversorgung direkt zu.

Wie wird die Pension berechnet?

Die Höhe der Pension ergibt sich aus der letzten Besoldung × Ruhegehaltssatz. Der Ruhegehaltssatz wird durch die ruhegehaltsfähigen Dienstjahre bestimmt:

  • Pro Dienstjahr: 1,79375 Prozentpunkte
  • Mindestruhegehaltssatz: 35 % (nach mindestens 5 Dienstjahren)
  • Maximaler Ruhegehaltssatz: 71,75 % (nach 40 Dienstjahren)

Früheres Pensionsalter für Feuerwehrbeamte

Ein besonderer Vorteil: In vielen Bundesländern können Feuerwehrbeamte im aktiven Einsatzdienst bereits mit 60 Jahren in den Ruhestand gehen – während andere Beamte bis 67 arbeiten müssen. Voraussetzung ist in der Regel, dass der Beamte die Altersgrenze für den Einsatzdienst erreicht hat.

Pension vs. Rente: Ein Vergleich

BeamtenpensionGesetzliche Rente
HöheBis 71,75 % des letzten GehaltsCa. 45–50 % (nach 45 Beitragsjahren)
GarantieStaatlich garantiertBeitragsabhängig, demografisch unsicher
EigenbeitragKeiner (keine Rentenversicherung)Ca. 18,6 % des Bruttolohns
Pensionsalter (Feuerwehr)Ab 60 möglichAb 63 (mit Abzügen)

Die Pension ist damit in der Regel deutlich höher als die gesetzliche Rente bei vergleichbarem Einkommen – einer der wichtigsten Gründe, warum der Beamtenstatus bei der Berufsfeuerwehr so attraktiv ist.

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