
Fahrzeuge & Technik · 12. Juni 2026
Feuerwehr Einsatzkleidung & PSA: Komplettübersicht
Die persönliche Schutzausrüstung (PSA) schützt Einsatzkräfte vor Hitze, Flammen, mechanischen und chemischen Gefahren. Sie ist genormt und für jeden Einsatzzweck abgestuft. Dieser Überblick zeigt die komplette Einsatzkleidung der Feuerwehr.
Die Bestandteile der PSA
| Teil | Funktion | Norm |
|---|---|---|
| Feuerwehrhelm | Kopf-, Augen-, Nackenschutz | DIN EN 443 |
| Überjacke & -hose | Hitze- und Flammschutz | HuPF / DIN EN 469 |
| Feuerwehrstiefel | Durchtritt-, Nässe-, Hitzeschutz | DIN EN 15090 |
| Feuerwehrhandschuhe | Hitze- und Schnittschutz | DIN EN 659 |
| Flammschutzhaube | Schutz von Hals/Ohren | DIN EN 13911 |
| Atemschutzgerät | umluftunabhängige Atmung | DIN EN 137 |
Einsatzabhängige Schutzstufen
Nicht jeder Einsatz erfordert die volle Brandschutzkleidung. Für die technische Hilfeleistung gibt es leichtere Schutzkleidung mit Warnwirkung, für den ABC-Einsatz dagegen Chemikalienschutzanzüge (CSA).
💡 Die Überjacke nach DIN EN 469 hält kurzzeitig Temperaturen von mehreren hundert Grad stand. Trotzdem ist sie kein „Feuerschutz“ für unbegrenzte Zeit — der Atemschutztrupp arbeitet immer mit Wärmebildkamera und Rückzugslinie.
Pflege und Hygiene
Kontaminierte Einsatzkleidung gilt heute als Gesundheitsrisiko (Brandrauch enthält krebserregende Stoffe). Moderne Feuerwehren setzen auf konsequente Einsatzstellenhygiene: getrennte Schwarz-Weiß-Bereiche und regelmäßige Spezialreinigung.
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