
Notfallsanitäter & Rettungssanitäter bei der Feuerwehr: Ausbildung, Gehalt & Karriere 2026
Der Notfallsanitäter ist die höchste Qualifikation im Rettungsdienst. Wie läuft die Ausbildung bei der Feuerwehr ab, was verdient man und welche Karrierechancen ergeben sich?
Der Notfallsanitäter – oft mit NotSan oder NFS abgekürzt – ist die höchste nicht-ärztliche Qualifikation im deutschen Rettungsdienst und für viele Berufsfeuerwehren längst der zentrale Karriereweg.
Seit der Beruf 2014 den früheren Rettungsassistenten abgelöst hat, verbinden immer mehr Städte den feuerwehrtechnischen Dienst eng mit dem Rettungsdienst: Wer auf dem Rettungswagen der Feuerwehr Dienst tut, braucht in der Regel diese Ausbildung. Dieser Ratgeber richtet sich an alle, die eine Laufbahn bei der Berufsfeuerwehr anstreben und wissen wollen, wie die dreijährige Ausbildung aufgebaut ist, was man während und nach der Ausbildung verdient und welche Karrierechancen die Qualifikation eröffnet. Du erfährst außerdem, wie sich das Gehalt je nach Bundesland und Besoldungsgruppe unterscheidet, worauf es beim Einstieg ankommt und welche Rolle die Krankenversicherung für Feuerwehrbeamte spielt. Alle genannten Beträge sind Näherungswerte und dienen ausschließlich der Orientierung.
Was ist der Notfallsanitäter?
Der Notfallsanitäter ist eine staatlich anerkannte Ausbildung nach dem Notfallsanitätergesetz (NotSanG) und hat 2014 den früheren Rettungsassistenten abgelöst. Als höchste nicht-ärztliche Qualifikation im Rettungsdienst darf ein Notfallsanitäter Notfallpatienten eigenverantwortlich versorgen, bis der Notarzt eintrifft – im Rahmen festgelegter Standardvorgaben auch invasive Maßnahmen wie das Legen eines Venenzugangs, die Gabe bestimmter Medikamente oder situativ die Atemwegssicherung. Genau diese Kompetenzen machen ihn auf dem Rettungswagen der Feuerwehr zur tragenden Rolle und erklären, warum viele Berufsfeuerwehren die Qualifikation aktiv fördern oder sogar voraussetzen.
Ausbildung zum Notfallsanitäter
Die Ausbildung zum Notfallsanitäter ist bundesweit im Notfallsanitätergesetz (NotSanG) geregelt und dauert drei Jahre. Sie kombiniert schulischen Unterricht, praktische Einsätze und Klinikphasen zu einer der anspruchsvollsten nicht-akademischen Gesundheitsausbildungen. Wer sie im Rahmen der Feuerwehr absolviert, verzahnt sie mit den Grundlagen der Feuerwehr-Ausbildung. Insgesamt umfasst die Ausbildung 4.600 Stunden, die sich auf drei Lernorte verteilen – so liest sich die Tabelle Zeile für Zeile:
| Lernort | Inhalt | Stunden |
|---|---|---|
| Schulischer Unterricht | Theorie und praktischer Unterricht (Medizin, Recht, Kommunikation, Notfallmedizin) | 1.920 Std. |
| Praktikum Lehrrettungswache | Einsätze auf RTW/NEF, selbstständiges Arbeiten bis zur Abschlussprüfung | 1.960 Std. |
| Klinikpraktikum | Anästhesie, Intensivstation, Notaufnahme | 720 Std. |
| Gesamt | 4.600 Std. |
Der schulische Teil legt das theoretische Fundament in Medizin, Recht und Kommunikation. Das Praktikum auf der Lehrrettungswache mit fast 2.000 Stunden ist das Herzstück: Hier sammelt man echte Einsatzerfahrung auf Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug und arbeitet bis zur Abschlussprüfung zunehmend selbstständig. Das Klinikpraktikum rundet die Ausbildung mit Einblicken in Anästhesie, Intensivstation und Notaufnahme ab. Diese Mischung aus Schule, Rettungswache und Klinik sorgt dafür, dass frisch examinierte Notfallsanitäter vom ersten Dienst an einsatzfähig sind.
Ausbildung bei der Feuerwehr
Zwei Wege führen zur NotSan-Qualifikation im Feuerwehrdienst. Welcher der passende ist, hängt davon ab, ob man den Rettungsdienst von Anfang an mitlernt oder als bereits eingestellter Feuerwehrbeamter nachqualifiziert wird:
- Direkte Ausbildung: Berufsfeuerwehren mit eigenem Rettungsdienst bilden Notfallsanitäter selbst aus – die Bewerber absolvieren die Ausbildung als Feuerwehranwärter. Vergütet wird nach TVöD oder als Beamtenbezüge.
- Nachqualifizierung: Beamte mit Rettungssanitäter-Schein werden vom Dienstherrn zum Notfallsanitäter nachqualifiziert – oft im Rahmen einer Fortbildung und ohne Verdienstausfall.
Vergütung während der Ausbildung
Schon während der Ausbildung fließt Geld – wie viel, hängt vom gewählten Weg ab. Wer die Ausbildung als Angestellter absolviert, wird nach den Tarifregeln für den Pflege- und Rettungsdienstbereich vergütet; wer sie als Beamtenanwärter bei der Berufsfeuerwehr durchläuft, erhält Anwärterbezüge, deren Höhe sich nach dem jeweiligen Bundesland richtet. Der folgende Richtwert ordnet die Größenordnungen ein:
Gehalt nach Abschluss
Anders als bei Angestellten im Rettungsdienst, die nach dem TVöD bezahlt werden, richtet sich das Gehalt eines verbeamteten Notfallsanitäters bei der Berufsfeuerwehr nach der Besoldung des jeweiligen Landes. Da jedes Bundesland eine eigene Besoldungstabelle führt, kann dasselbe Amt – etwa A8 – von Land zu Land mehrere Hundert Euro auseinanderliegen. Wie stark diese Unterschiede ausfallen, zeigt der Vergleich der Bundesländer; eine vollständige Übersicht der Ämter A7 bis A13 findest du im Ratgeber zum Feuerwehr-Gehalt. Die folgende Tabelle bündelt zunächst typische Verdienstspannen im Überblick:
| Position | Vergütung |
|---|---|
| NotSan im öffentlichen RD (TVöD P8) | ca. 3.000–3.800 € brutto |
| NotSan bei der Berufsfeuerwehr (Beamter A7/A8) | ca. 2.800–3.300 € brutto + Zulagen |
| Praxisanleiter / Teamleiter | ca. 3.500–4.200 € brutto |
Wichtig beim Lesen dieser Tabelle: Die Angestellten-Werte (TVöD) und die Beamten-Werte lassen sich nicht eins zu eins vergleichen. Beamte zahlen keine Sozialabgaben in gleicher Höhe und haben stattdessen Anspruch auf Beihilfe oder Heilfürsorge. Das Nettoergebnis fällt bei Beamten daher oft günstiger aus, als die reine Bruttozahl zunächst vermuten lässt.
Beispiel (Näherungswert): Eine Notfallsanitäterin, die in Berlin als Beamtin der Besoldungsgruppe A8 in den Einsatzdienst der Berufsfeuerwehr einsteigt, erhält in Erfahrungsstufe 1 ein monatliches Grundgehalt von 3.177,20 € brutto (Stand 01.04.2026). Mit steigender Erfahrung wächst dieses Grundgehalt innerhalb derselben Gruppe bis auf 4.050,07 € in Stufe 8 – hinzu kommen je nach Dienst noch Zulagen, etwa für den Schicht- und Wechseldienst. Die Zahlen sind Näherungswerte aus der aktuell verkündeten Berliner Besoldungstabelle und dienen nur zur Veranschaulichung; in anderen Bundesländern und Erfahrungsstufen fallen die Beträge abweichend aus.
Ein Punkt, der beim Nettovergleich häufig übersehen wird, ist die Krankenversicherung. Wie Feuerwehrbeamte im Einsatzdienst abgesichert sind, hängt vom Bundesland ab: In einigen Ländern erhalten sie während der aktiven Dienstzeit freie Heilfürsorge, der Dienstherr trägt die Krankheitskosten also unmittelbar. In anderen Ländern gilt dagegen die Beihilfe, die mit einer beihilfekonformen privaten Krankenversicherung ergänzt wird. Welche Regelung im eigenen Fall greift, sollte man vor einem Wechsel in ein anderes Bundesland beim Dienstherrn erfragen und einkalkulieren.
Karrierechancen
Die NotSan-Qualifikation ist weit mehr als eine Einstiegsvoraussetzung: Sie öffnet Türen auch außerhalb der Feuerwehr und bleibt ein Leben lang wertvoll. Typische Entwicklungswege sind:
- Lehrrettungswache / Ausbilder an Rettungsschulen
- Luftrettung (ADAC, DRF Luftrettung) — sehr begehrte Stellen
- Intensivtransport (ITW)
- Katastrophenschutz / USAR-Mediziner
- Weiterbildung zum Notarzt (Medizinstudium + Facharzt möglich, aber langfristig)
Bei vielen Berufsfeuerwehren ist die Verbindung von Feuerwehr- und Rettungsdienst sogar der Standard-Karriereweg. Wer als Notfallsanitäter zur Berufsfeuerwehr kommt, ist ein gefragter Bewerber. Und wer als Feuerwehrbeamter zum Notfallsanitäter nachqualifiziert wird, steigert seinen Wert für den Dienstherrn erheblich.
Notfallsanitäter oder Rettungssanitäter?
Wer sich für den Rettungsdienst bei der Feuerwehr interessiert, stößt schnell auf die Frage, wie sich Notfallsanitäter und Rettungssanitäter unterscheiden. Der Unterschied ist erheblich – bei der Ausbildungsdauer, bei den erlaubten Maßnahmen und bei der Verantwortung auf dem Rettungswagen. Die folgende Gegenüberstellung fasst die wichtigsten Punkte zusammen:
| Aspekt | Rettungssanitäter (RS) | Notfallsanitäter (NFS) |
|---|---|---|
| Ausbildungsdauer | 520 Std. (~3 Monate) | 3 Jahre (Vollausbildung) |
| Invasive Maßnahmen | Sehr begrenzt | Venenzugang, Medikamente, Intubation (situativ) |
| Eigenständige Entscheidungen | Wenig | Hohe Eigenverantwortung bis Notarzt-Eintreffen |
| Einsatz auf RTW | Besatzung | Teamführer auf RTW |
| Gehaltsauswirkung BF | Teils A7 | Teils A8 oder Funktionsstellen |
In der Praxis bedeutet das: Der Rettungssanitäter unterstützt als Teil der Besatzung, während der Notfallsanitäter das Team auf dem Rettungswagen führt und bis zum Eintreffen des Notarztes eigenverantwortlich handelt. Diese höhere Verantwortung schlägt sich bei der Berufsfeuerwehr auch in der Besoldung nieder – etwa durch die Einstufung in A8 statt A7 oder über Funktionsstellen.
NFS-Ausbildung neben dem Job: Ist das möglich?
Für Quereinsteiger, die bereits im Berufsleben stehen, gibt es zwei Wege zur Qualifikation. Beide haben ihre Vor- und Nachteile bei Dauer, Kosten und Bewerbungschancen:
- Über die BF: Im B1-Lehrgang ist teils NFS-Ausbildung integriert (3 Jahre + gleichzeitiger BF-Dienst). Das dauert länger, ist aber kostenlos.
- Vorab privat: 3-jährige NFS-Ausbildung in einer Rettungsdienst-Schule (ca. 3.000–5.000 € oder als vergütete Ausbildung). Danach: stärkere Bewerbungsposition bei Berufsfeuerwehren.
Rettungssanitäter (RS): Ausbildung, Kosten und Einstellungsvoraussetzung
Ablauf der Rettungssanitäter-Ausbildung
Die folgende Übersicht zeigt den klassischen Ablauf der RS-Ausbildung, wie ihn Rettungsdienstschulen und Hilfsorganisationen bundesweit in ähnlicher Form anbieten. Die einzelnen Module bauen aufeinander auf: Zuerst wird theoretisches Grundwissen vermittelt, anschließend folgt die praktische Anwendung in Klinik und Rettungswache, bevor die Abschlussprüfung den Ausbildungsabschnitt beendet. Wichtig für die Planung: Die Gesamtdauer von rund drei Monaten lässt sich in aller Regel nicht beliebig verkürzen, da die Praxisanteile zeitlich gebunden sind.
| Abschnitt | Dauer | Inhalt |
|---|---|---|
| Theoriemodul (Lehrgang) | 160 Std. (4 Wochen) | Medizinische Grundlagen, Notfallversorgung |
| Klinikhospitation | 160 Std. (4 Wochen) | Praktische Erfahrung in Notaufnahme / Anästhesie |
| Rettungswachenpraktikum | 160 Std. (4 Wochen) | Reale Einsätze auf RTW unter Aufsicht |
| Abschlussprüfung | 1 Tag | Theorie + praktische Prüfung |
| Gesamt | 520 Std. (ca. 3 Monate) |
Wer die Ausbildung neben Job oder Schule plant, sollte die drei Praxisblöcke frühzeitig mit dem Arbeitgeber beziehungsweise der Rettungsdienstschule abstimmen, da Hospitations- und Praktikumsplätze oft begrenzt verfügbar sind. Wer bereits eine Bewerbung bei der Berufsfeuerwehr im Blick hat, sollte die Ausbildung so terminieren, dass der Nachweis rechtzeitig vor Bewerbungsschluss vorliegt.
Kosten der RS-Ausbildung
Die Kosten für die RS-Ausbildung fallen je nach Anbieter, Region und ehrenamtlichem Engagement unterschiedlich aus. Grundsätzlich gilt: Wer die Ausbildung privat organisiert, trägt die Kosten selbst, während sie im Rahmen einer bereits laufenden Feuerwehrausbildung häufig vom Dienstherrn übernommen wird. Die folgende Einordnung bezieht sich auf private Anbieter außerhalb einer laufenden Feuerwehrausbildung.
Wo der Rettungssanitäter Einstellungsvoraussetzung ist
Ob der Rettungssanitäter für die Einstellung bei der Berufsfeuerwehr zwingend vorliegen muss, ist keine bundesweit einheitliche Regelung, sondern hängt von der jeweiligen Stadt beziehungsweise dem Bundesland und der konkreten Stellenausschreibung ab. Die folgende Tabelle zeigt exemplarisch, wie unterschiedlich die Praxis in einigen größeren Städten gehandhabt wird — sie ersetzt aber nicht die Prüfung der aktuellen Ausschreibung der jeweiligen Dienststelle.
| Stadt / BL | RS Pflicht? | Hinweis |
|---|---|---|
| München (Bayern) | ✅ ja | RS oder NotSan vor Einstellung nachweisen |
| Köln, Dortmund (NRW) | empfohlen | Wird oft in der Ausbildung nachgeholt |
| Stuttgart (BW) | ✅ ja | RS Pflicht laut Stellenausschreibung |
| Hamburg | nein | RD durch eigene Einheit, BF getrennt |
| Berlin | empfohlen | BF betreibt RD, RS wird vorausgesetzt |
Hinweis: Änderungen jährlich möglich — immer in der aktuellen Stellenausschreibung prüfen.
Auffällig ist, dass gerade Städte mit eigenem Rettungsdienst innerhalb der Feuerwehr (wie München oder Stuttgart) den RS häufiger explizit fordern, während Städte mit organisatorisch getrenntem Rettungsdienst (wie Hamburg) andere Schwerpunkte setzen. Wer sich auf mehrere Dienststellen gleichzeitig bewirbt, sollte die Anforderungen deshalb Ausschreibung für Ausschreibung vergleichen, statt sich auf eine allgemeine Regel zu verlassen.
Tipp: RS vor der Ausbildung erwerben
Wer den RS vor dem Einstellungstest vorlegt, signalisiert Eigeninitiative und Einsatzbereitschaft. In Städten, wo der RS Pflicht ist, sind Bewerber ohne RS faktisch ausgeschlossen. Empfehlung: RS spätestens 6 Monate vor der ersten Bewerbung beginnen. Wer generell noch unsicher ist, welche Schritte auf dem Weg zur Berufsfeuerwehr insgesamt notwendig sind, findet einen strukturierten Einstieg im Ratgeber, wie man Feuerwehrmann wird.
Häufige Fragen zum Notfallsanitäter bei der Feuerwehr
Wie lange dauert die Ausbildung zum Notfallsanitäter?
Die Ausbildung dauert drei Jahre und umfasst insgesamt 4.600 Stunden. Sie verteilt sich auf schulischen Unterricht (1.920 Stunden), das Praktikum auf der Lehrrettungswache (1.960 Stunden) und ein Klinikpraktikum (720 Stunden).
Was verdient ein Notfallsanitäter bei der Berufsfeuerwehr?
Als verbeamteter Notfallsanitäter bei der Berufsfeuerwehr richtet sich das Gehalt nach Besoldungsgruppe (meist A7 oder A8) und Bundesland. Die Tabelle nennt als Richtwert etwa 2.800 bis 3.300 Euro brutto zuzüglich Zulagen; das genaue Grundgehalt ergibt sich aus der Besoldungstabelle des jeweiligen Landes und der Erfahrungsstufe.
Bekommt man als NFS mehr Gehalt bei der BF?
Direkt selten — Besoldung richtet sich nach Beamtendienstgrad. Aber NFS kann die Einstellung in A8 statt A7 ermöglichen (wenn die BF das so handhabt), oder zu Funktionszulagen führen. Im Gesamtpaket: ca. 150–300 € mehr möglich, aber keine Garantie.
Ist der NFS auch außerhalb der Feuerwehr wertvoll?
Sehr — NFS ist ein eigenständiger Beruf mit hoher Nachfrage. DRK, Johanniter, private Rettungsdienste suchen dauerhaft NFS-Kräfte. Gehalt außerhalb der BF: TVöD E9 ca. 3.000–3.300 €/Monat. Das ist auch eine Backup-Option, falls die BF-Bewerbung scheitert.
Kann man mit NFS auch Notarzt werden?
Der NFS selbst ist kein Weg zum Notarzt — das setzt ein abgeschlossenes Medizinstudium voraus. NFS und Notarzt arbeiten im Team (NFS führt den RTW, Notarzt trifft ärztliche Entscheidungen). Wer Notarzt werden will, muss Medizin studieren.
Worin unterscheidet sich der Notfallsanitäter vom Rettungssanitäter?
Der Rettungssanitäter wird in rund 520 Stunden (etwa drei Monate) ausgebildet und darf nur sehr begrenzt invasive Maßnahmen durchführen. Der Notfallsanitäter durchläuft eine dreijährige Vollausbildung, trägt hohe Eigenverantwortung bis zum Eintreffen des Notarztes und führt in der Regel das Team auf dem Rettungswagen.
In den ersten fünf Dienstjahren meist kein Ruhegehalt
Wirst du als Anwärter oder Beamter auf Probe dienstunfähig, bekommst du vor Ablauf der fünfjährigen Wartezeit in der Regel kein Ruhegehalt – es sei denn, die Dienstunfähigkeit geht auf einen Dienstunfall oder eine im Dienst erlittene Schädigung zurück – dann greift die Unfallfürsorge. Kostenlose Erstinformation anfordern:
Wie lange dauert die Ausbildung zum Rettungssanitäter?
Die reguläre RS-Ausbildung umfasst rund 520 Stunden und lässt sich in etwa drei Monaten abschließen: Theoriemodul, Klinikhospitation, Rettungswachenpraktikum und Abschlussprüfung folgen dabei zeitlich aufeinander.
Ist der Rettungssanitäter bei jeder Feuerwehr Pflicht?
Nein, das ist regional unterschiedlich. Einige Städte wie München oder Stuttgart setzen den RS laut Stellenausschreibung voraus, andere empfehlen ihn nur oder integrieren ihn erst in die Ausbildung. Maßgeblich ist immer die aktuelle Stellenausschreibung der jeweiligen Berufsfeuerwehr.
In den ersten fünf Dienstjahren meist kein Ruhegehalt
Wirst du als Anwärter oder Beamter auf Probe dienstunfähig, bekommst du vor Ablauf der fünfjährigen Wartezeit in der Regel kein Ruhegehalt – es sei denn, die Dienstunfähigkeit geht auf einen Dienstunfall oder eine im Dienst erlittene Schädigung zurück – dann greift die Unfallfürsorge. Kostenlose Erstinformation anfordern: