
Brandinspektor Gehalt 2026: LG2-Besoldung A9 bis A11 nach Bundesland
Was verdient ein Brandinspektor? A10/A11-Grundgehalt in allen Bundesländern, Weg in die Laufbahngruppe 2.
„Brandinspektor“ heißt in mehreren Ländern das erste Amt des gehobenen feuerwehrtechnischen Dienstes; es liegt in Besoldungsgruppe A9. Wer mit Bachelor und Vorbereitungsdienst einsteigt, beginnt aber meist eine Gruppe höher als Brandoberinspektor in A10, in Baden-Württemberg als Brandamtmann in A11. Das Grundgehalt dieser Einstiegsämter liegt 2026 je nach Land und Stufe zwischen rund 3.690 € und 4.790 € brutto – deutlich über LG1.
Was verdient ein Brandinspektor?
| Bundesland | Einstiegsamt mit Bachelor | Grundgehalt Stufe 3 | Stufe 5 |
|---|---|---|---|
| Bayern | Brandoberinspektor (A10) | 3.691 € | 4.000 € |
| NRW | Brandoberinspektor (A10) | 3.694 € | 4.019 € |
| Hamburg | Brandoberinspektor (A10) | 3.845 € | 4.138 € |
| Baden-Württemberg | Brandamtmann (A11) | 4.445 € | 4.788 € |
| Hessen | Brandoberinspektor (A10) | 3.907 € | 4.348 € |
Grundgehälter Stand September 2026 (amtliche Landesbesoldungstabellen: NRW und Baden-Württemberg ab 01.04.2026, Hessen ab 01.07.2026, Hamburg ab 01.02.2025, eine Anpassung ab 01.04.2026 hat der Senat im Juni 2026 als Gesetzentwurf vorgelegt; Bayern ab 01.02.2025, gültig bis 30.09.2026, ab 01.10.2026 Vorgriff +2,82 %).
Den Brandinspektor in A9 gibt es nicht überall. In Berlin ist er das reguläre Einstiegsamt des gehobenen Dienstes – wer einen Bachelor mitbringt, beginnt dort aber gleich als Brandoberinspektor in A10. In Bayern gehört der Brandinspektor (A9) zur 2. Qualifikationsebene und entspricht damit dem Endamt des früheren mittleren Dienstes. Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg kennen das Amt nicht, in Bremen heißt das Einstiegsamt in A10 Oberbrandinspektor. Die Tabelle zeigt deshalb die Besoldungsgruppe, in der Bewerberinnen und Bewerber mit Bachelor nach dem Vorbereitungsdienst in der Regel beginnen.
Die Werte in der Tabelle sind das reine Grundgehalt ohne Zulagen. Was am Monatsende tatsächlich auf dem Konto landet, hängt zusätzlich von der Erfahrungsstufe, dem Familienstand, Schicht- und Wechselschichtzulagen sowie der Krankenversicherung ab. Wichtig beim Lesen: Die Stufen sind die amtlichen Erfahrungsstufen des jeweiligen Landes und nicht bundesweit einheitlich nummeriert – ein direkter Stufe-für-Stufe-Vergleich zwischen zwei Ländern führt daher leicht in die Irre. Einen Gesamtüberblick über die Laufbahn gibt unser Ratgeber Feuerwehr-Gehalt, die Unterschiede von Land zu Land vertieft die Übersicht Feuerwehr nach Bundesland.
Beispiel (Näherungswert): Schon der Aufstieg innerhalb derselben Besoldungsgruppe macht sich bemerkbar – in NRW steigt A10 von Stufe 3 (3.694 €) auf Stufe 5 (4.019 €) um rund 325 € brutto im Monat.
Dienstunfähig vor der Wartezeit: Entlassung statt Pension
Im Beamtenverhältnis auf Widerruf wirst du bei dauernder Dienstunfähigkeit entlassen. Im Beamtenverhältnis auf Probe kommst du nur in den Ruhestand, wenn die Dienstunfähigkeit auf den Dienst zurückgeht – oder, bei anderer Ursache, wenn du die versorgungsrechtliche Wartezeit erfüllt hast und dein Dienstherr sich dafür entscheidet. Sonst folgt die Entlassung; statt einer Pension gibt es dann in der Regel nur die Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung. Ein lizenzierter Partner meldet sich mit einer kostenlosen Erstinformation zur Absicherung bei Dienstunfähigkeit.
Wie wird man Brandinspektor?
Der Weg in die LG2 führt über:
- Direkteinstieg: Abgeschlossenes Bachelorstudium (etwa Sicherheitstechnik oder Ingenieurwesen) und Vorbereitungsdienst – meist zwei Jahre, in Bayern ein Jahr; danach Einstieg meist als Brandoberinspektor (A10)
- Aufstieg aus LG1: Nach einem Auswahlverfahren folgen eine Einführungszeit und die Aufstiegsprüfung – in Nordrhein-Westfalen zwölf Monate (§ 13 LVOFeu), in Mecklenburg-Vorpommern mindestens 18 Monate (§ 18 FwLAPVO)
Im gehobenen Dienst übernehmen die Beamtinnen und Beamten an vielen Berufsfeuerwehren Führungsaufgaben als Zugführer, führen also einen Löschzug aus mehreren Gruppen. Den Direkteinstieg über ein Studium beschreibt ausführlich der Ratgeber zur Laufbahngruppe 2.
Was verdient ein Brandoberinspektor mit Zulagen? Praxisbeispiel NRW
Beispiel: Brandoberinspektor A10, Stufe 3, Einsatzdienst mit ständigem Wechselschichtdienst, NRW 2026:
| Position | Betrag |
|---|---|
| Grundgehalt A10 Stufe 3 (brutto, ab 01.04.2026) | 3.693,51 € |
| Feuerwehrzulage (§ 50 LBesG NRW, nach zwei Dienstjahren) | +130,56 € |
| Wechselschichtzulage (§ 20 EZulV NRW, neben der Feuerwehrzulage zur Hälfte) | +51,13 € |
| Brutto gesamt | ca. 3.875 € |
| Netto | abhängig von Steuerklasse, Kirchensteuer und Krankenversicherung – siehe Gehaltsrechner |
| Beihilfekonforme Restkostenversicherung (NRW: Beihilfe, keine Heilfürsorge) | Beitrag individuell, abzuziehen |
Ob die Wechselschichtzulage zusteht, hängt vom Dienstplan ab: Verlangt werden ständiger Wechselschichtdienst und im Schnitt mindestens 40 Nachtdienststunden in fünf Wochen; Bereitschaftszeiten zählen dabei nicht mit. Im Vergleich zu A7 (Brandmeister) liegt das Grundgehalt in A10 in Nordrhein-Westfalen in der Stufe 3 um rund 478 € höher (3.693,51 € statt 3.215,64 €). Dein persönliches Ergebnis für Besoldungsgruppe, Stufe und Bundesland liefert der Feuerwehr-Gehaltsrechner; NRW-spezifische Nettowerte zeigt der Ratgeber Feuerwehr-Gehalt NRW.
Ein häufig unterschätzter Faktor beim Netto ist die Krankenversicherung, die sich von Bundesland zu Bundesland deutlich unterscheidet. In Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein – als Regelfall auch in Niedersachsen – erhalten Beamtinnen und Beamte des feuerwehrtechnischen Einsatzdienstes freie Heilfürsorge – der Dienstherr trägt die Krankheitskosten während der aktiven Dienstzeit. In Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Thüringen gilt dagegen die Beihilfe, sodass zusätzlich eine private Krankenversicherung nötig ist. In Baden-Württemberg ist die Regelung je nach Stadt unterschiedlich und sollte im Einzelfall geprüft werden. Dieser Unterschied kann monatlich mehrere Hundert Euro ausmachen und relativiert reine Brutto-Vergleiche.
Wie lange dauert der Weg in den gehobenen Dienst?
So läuft der Aufstieg aus dem mittleren Dienst (LG1) in die LG2 am Beispiel Nordrhein-Westfalen – feste Jahreszahlen gibt es dabei nicht, weil Beförderungen von Beurteilung, Wartezeit und freien Planstellen abhängen:
| Schritt | Dauer bzw. Voraussetzung |
|---|---|
| Vorbereitungsdienst mittlerer Dienst, danach Brandmeister A7 | 18 Monate (§ 4 LVOFeu) |
| Beförderungen zum Oberbrandmeister A8 und Hauptbrandmeister A9 | nach Beurteilung, Wartezeit und freier Planstelle |
| Auswahlverfahren für den Aufstieg in die LG2 | nach Eignung und Beurteilung |
| Einführungszeit mit Aufstiegsprüfung | 12 Monate (§ 13 LVOFeu) |
| Brandoberinspektor A10 | nach bestandener Aufstiegsprüfung |
Schneller geht es mit dem Direkteinstieg: Nach einem Bachelor (etwa Sicherheitstechnik oder Ingenieurwesen) folgt in Nordrhein-Westfalen ein Vorbereitungsdienst von drei Jahren, auf den bis zu zwölf Monate des Studiums angerechnet werden (§ 9 LVOFeu); danach wird man zum Brandoberinspektor (A10) ernannt.
Was verdient ein Brandoberinspektor-Anwärter?
Im Vorbereitungsdienst bist du Beamtin oder Beamter auf Widerruf und bekommst noch kein Grundgehalt, sondern Anwärterbezüge (§ 74 LBesG NRW). Ihr Kern ist der Anwärtergrundbetrag. Wie hoch er ausfällt, hängt von der Besoldungsgruppe des Einstiegsamts ab, das du direkt nach dem Vorbereitungsdienst erreichst: Für den Brandoberinspektor in A10 gilt in Nordrhein-Westfalen die Zeile „A 9 bis A 11“ der Anlage 12 zum Landesbesoldungsgesetz.
| Einstiegsamt nach dem Vorbereitungsdienst | Anwärtergrundbetrag NRW (monatlich, ab 01.04.2026) |
|---|---|
| Brandoberinspektor/in (A10, gehobener Dienst) | 1.615,68 € |
| zum Vergleich: Brandmeister/in (A7, mittlerer Dienst) | 1.559,78 € |
Neben dem Grundbetrag stehen dir je nach persönlicher Lage der Familienzuschlag und vermögenswirksame Leistungen zu. Zulagen gibt es im Vorbereitungsdienst nur, wenn das Gesetz sie ausdrücklich vorsieht. Bei der Feuerwehr betrifft das vor allem die Stellenzulage für den Einsatzdienst: Wirst du als Anwärterin oder Anwärter schon im Einsatzdienst verwendet, bekommst du sie unter denselben Voraussetzungen wie die Beamtinnen und Beamten (§ 50 Abs. 1 LBesG NRW) – nach einem Jahr Dienstzeit 66,08 €, nach zwei Jahren 132,16 € im Monat (Anlage 15, gültig ab 1. August 2026). Leistest du im Monat mehr als fünf Stunden Dienst zu ungünstigen Zeiten – etwa sonntags, an Feiertagen oder zwischen 20 und 6 Uhr –, kann auch im Vorbereitungsdienst die Zulage für Dienst zu ungünstigen Zeiten hinzukommen (§§ 3 und 4 EZulV NRW).
Beispiel (Näherungswert): Eine Bachelor-Absolventin beginnt in Nordrhein-Westfalen den Vorbereitungsdienst für den gehobenen Dienst. Sie erhält zunächst 1.615,68 € Anwärtergrundbetrag. Hat sie ein Jahr Dienstzeit hinter sich und wird im Einsatzdienst verwendet, kommen 66,08 € Stellenzulage hinzu – zusammen 1.681,76 € brutto im Monat, ohne Familienzuschlag und ohne Zulage für Dienst zu ungünstigen Zeiten. Nach der Ernennung zur Brandoberinspektorin gilt die A10-Tabelle oben. Andere Länder zahlen eigene Beträge nach ihren Besoldungsgesetzen.
Was macht ein Brandinspektor?
Brandinspektor (A9, nicht in allen Ländern) und Brandoberinspektor (A10) sind Ämter des gehobenen feuerwehrtechnischen Dienstes (Laufbahngruppe 2); in Bayern gehört der Brandinspektor zur 2. Qualifikationsebene. Im Einsatz führt ein Beamter des gehobenen Dienstes als Zugführer einen Löschzug aus mehreren Gruppen und übernimmt bei kleineren und mittleren Lagen die Einsatzleitung; im Wachalltag ist er häufig Wachabteilungsführer oder Stellvertreter. Außerhalb des Einsatzdienstes betreuen Brandinspektoren Sachgebiete wie vorbeugenden Brandschutz, Ausbildung, Atemschutz oder Technik und wirken an Einsatzplanung und Übungen mit. Voraussetzung ist in der Regel ein Studium plus Vorbereitungsdienst oder der Aufstieg aus dem mittleren Dienst – beide Wege beschreibt der Abschnitt „Wie wird man Brandinspektor?“.
Stadtbrandinspektor und Kreisbrandinspektor: Dienstgrad oder Funktion, kein Besoldungsamt
Wer nach dem Gehalt eines Stadt- oder Kreisbrandinspektors sucht, stößt auf eine Besonderheit: Beide Bezeichnungen stammen aus dem Brandschutzrecht der Länder und stehen je nach Land für einen Dienstgrad der Freiwilligen Feuerwehr oder für eine Leitungsfunktion, nicht für ein Amt der Besoldungsordnung. In Nordrhein-Westfalen ist Gemeinde- oder Stadtbrandinspektor der höchste Dienstgrad der Freiwilligen Feuerwehr: Ernannt wird, wer zuvor Brandoberinspektor der Freiwilligen Feuerwehr war und am Institut der Feuerwehr die Lehrgänge zur Stabsarbeit und zum Leiter einer Feuerwehr abgeschlossen hat (§ 14 Abs. 1 und Anlage 1 Nr. 11 VOFF). In Hessen leitet die Gemeindebrandinspektorin oder der Gemeindebrandinspektor die Freiwillige Feuerwehr einer Gemeinde; in einer Stadt ohne Berufsfeuerwehr heißt diese Funktion Stadtbrandinspektor. Die aktiven Feuerwehrangehörigen wählen die Person, ehrenamtlich ausgeübt wird die Funktion im Ehrenbeamtenverhältnis; kreisangehörige Gemeinden können sie per Feuerwehrsatzung auch hauptamtlich besetzen, wenn die Mehrheit der aktiven ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen zustimmt (§ 12 Abs. 1, 2, 4, 6 und 9 HBKG). In Städten mit Berufsfeuerwehr trägt den Titel die gewählte Vertretung der Freiwilligen Feuerwehren gegenüber Stadt und Leitung der Berufsfeuerwehr (§ 12 Abs. 10 HBKG). In Bayern führen in kreisfreien Städten die Stellvertreter des Feuerwehrkommandanten die Bezeichnung Stadtbrandinspektor, in Großen Kreisstädten der Kommandant selbst (Art. 21 Abs. 1 und 4 BayFwG).
Die Kreisbrandinspektorin oder den Kreisbrandinspektor ernennt in Hessen der Kreisausschuss; das Amt soll hauptamtlich ausgeübt werden. Wer es im Ehrenbeamtenverhältnis wahrnimmt, hat Anspruch auf eine Dienstaufwandsentschädigung und die Erstattung der Reisekosten (§ 13 Abs. 1 und 5 HBKG). In Bayern bestellt der Kreisbrandrat Kreisbrandinspektoren, die die Feuerwehrinspektionsbereiche eines Landkreises leiten; sie sind ehrenamtlich tätig und erhalten eine angemessene Entschädigung (Art. 19 Abs. 3 und Art. 20 BayFwG). Eine feste Besoldungsgruppe für diese Funktionen legen beide Gesetze nicht fest – was eine hauptamtliche Stelle einbringt, steht in der Ausschreibung der Stadt oder des Landkreises.
Brandoberinspektor: Gehalt und Einordnung
Der Brandoberinspektor steht in Besoldungsgruppe A10, eine Gruppe über dem Brandinspektor (A9). In Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Sachsen und Bayern ist er das Einstiegsamt für Bewerberinnen und Bewerber mit Bachelor und Vorbereitungsdienst; in Bremen heißt das entsprechende Amt Oberbrandinspektor, in Baden-Württemberg beginnt der gehobene Dienst seit Dezember 2022 als Brandamtmann in A11. Die A10-Grundgehälter einzelner Länder zeigt die Tabelle oben, weitere Beträge stehen in den Länder-Ratgebern und in der Feuerwehr-Gehaltstabelle; den Netto-Wert für deine Stufe und dein Land liefert der Gehaltsrechner.
Häufige Fragen zum Brandinspektor-Gehalt
Was ist der Unterschied zwischen A9 Hauptbrandmeister und A10 Brandoberinspektor?
Neben dem Gehalt – in Nordrhein-Westfalen liegen A9 und A10 in der Stufe 3 rund 255 € auseinander (3.438,22 € und 3.693,51 €) – vor allem die Laufbahngruppe: Der Hauptbrandmeister (A9) ist das Endamt des mittleren Dienstes (LG1), der Brandoberinspektor (A10) in den meisten Ländern das Einstiegsamt des gehobenen Dienstes (LG2). In Bayern heißt das A9-Amt der 2. Qualifikationsebene Brandinspektor. Mit A10 übernimmt man typischerweise Führungsverantwortung als Zugführer oder Wachabteilungsführer.
Zahlt Bayern mehr als NRW?
Bayern liegt bei A10 Stufe 3 bei ca. 3.691 € brutto, NRW bei ca. 3.694 € — beide liegen damit praktisch gleichauf. In beiden Ländern gilt die Beihilfe mit ergänzender Restkostenversicherung; Bayern bietet eines der höchsten Grundgehälter bundesweit.
Kann man als Brandinspektor weiter aufsteigen?
Ja. Auf den Brandinspektor (A9) folgen Brandoberinspektor (A10), Brandamtmann (A11), Brandamtsrat (A12) und – je nach Land – Brandoberamtsrat (A13) als Spitzenamt des gehobenen Dienstes. Im höheren Dienst geht es mit Brandrat (A13), Brandoberrat (A14), Branddirektor (A15) und Leitendem Branddirektor (A16) weiter; dafür braucht es in der Regel einen Master mit Vorbereitungsdienst oder einen weiteren Aufstieg. Höhere Stellen sind selten und meist an Leitungsfunktionen gebunden.
Brandoberinspektor im Vergleich mit benachbarten Besoldungsgruppen (NRW)
| Amt (NRW) | Besoldungsgruppe | Grundgehalt Stufe 3 | Endstufe |
|---|---|---|---|
| Brandmeister | A7 | 3.215,64 € | 3.793,02 € |
| Oberbrandmeister | A8 | 3.297,34 € | 4.100,31 € |
| Hauptbrandmeister | A9 | 3.438,22 € | 4.295,45 € |
| Brandoberinspektor | A10 | 3.693,51 € | 4.783,77 € |
| Brandamtmann | A11 | 4.047,72 € | 5.256,99 € |
Grundgehälter ab 1. April 2026 nach Anlage 6 des Landesbesoldungsgesetzes NRW, ohne Zulagen. Einen Brandinspektor gibt es in Nordrhein-Westfalen nicht; wo es ihn gibt, wird er nach A9 bezahlt. Wer direkt in den gehobenen Dienst einsteigt, beginnt meist in A10 und damit über dem Endamt des mittleren Dienstes – Voraussetzung ist allerdings ein Bachelor, für Abiturientinnen und Abiturienten also zuerst ein Studium und danach der Vorbereitungsdienst.
Wer die eigene Laufbahn plant, sollte Brutto-Grundgehalt, Erfahrungsstufe und Krankenversicherung immer zusammen betrachten – erst daraus ergibt sich das reale Monatseinkommen. Weitere Ratgeber rund um Ausbildung, Bewerbung und Besoldung bündelt unser Feuerwehr-Magazin.
Mehr Ratgeber für Bewerber
Alle Infos zu Gehalt, Bewerbung und Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr.
Alle Ratgeber →Quellen & Rechtsgrundlagen
- Hamburg: Hamburgisches Besoldungsgesetz (HmbBesG) – Anlage I, A 10 Fn. 1 (erstes Einstiegsamt Laufbahngruppe 2)
- NRW: Landesbesoldungsgesetz, Anlage 6 – Grundgehaltssätze ab 01.04.2026
- NRW: Landesbesoldungsgesetz, Anlage 15 – Feuerwehrzulage nach § 50 LBesG
- NRW: Erschwerniszulagenverordnung (EZulV NRW) – §§ 3 und 4 Dienst zu ungünstigen Zeiten, § 20 Wechselschichtzulage
- NRW: Laufbahnverordnung feuerwehrtechnischer Dienst (LVOFeu) – §§ 4, 9, 13
- Berlin: Feuerwehrlaufbahnverordnung (FwLVO) – § 2 Einstiegsämter
- Bayern: Bayerisches Besoldungsgesetz (BayBesG) – Ämter der 2. und 3. Qualifikationsebene
- Bundesbesoldungsgesetz (BBesG)
- Beamtenversorgungsgesetz (BeamtVG)
- NRW: Landesbesoldungsgesetz (LBesG NRW) – § 50 Feuerwehrzulage, § 74 Anwärterbezüge
- NRW: Landesbesoldungsgesetz, Anlage 12 – Anwärtergrundbetrag ab 01.04.2026
- NRW: Verordnung über das Ehrenamt in den Freiwilligen Feuerwehren (VOFF) – § 14 Dienstgrade und Beförderungen; Anlage 1 Dienstgrade
- Hessen: Brand- und Katastrophenschutzgesetz (HBKG) – § 12 Leitung der Gemeindefeuerwehr, § 13 Kreisbrandinspektoren
- Bayern: Bayerisches Feuerwehrgesetz (BayFwG) – Art. 19 bis 21
Rechtsstand: September 2026 (Normtexte am 25.09.2026 abgerufen, Anlage 12 LBesG NRW am 02.10.2026). Amtsbezeichnungen und Einstiegsämter regelt jedes Land selbst.